Infiltration der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenksinfiltration)

Was ist das?


Bei der (lumbalen oder zervikalen) Facetteninfiltration werden circa 1.0 ml lokale schmerz- und entzündungshemmende Präparate an den zum Facettengelenk führenden Nerven bzw. in die Gelenkskapsel gegeben. Da jedes Bewegungssegment aus zwei Gelenken besteht und in der Regel zwei Segmente betroffen sind, können vier Infiltrationen und mehr pro Sitzung notwendig sein.

Indikationen:

Facettengelenksinjektionen sind bei von den Gelenken ausgehenden Schmerzen indiziert. Dazu zählen Rücken- und Hals- Nackenschmerzen die vor allem morgendlich, bei Belastung und Positionswechsel auftreten. Eine Ausstrahlung in die Beine bzw. Schultern, die nicht dem Verlauf von Nerven entsprechen, können hinzutreten.


Ursachen:

  • Hyperlordose der Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Facettengelenksarthrose (altersbedingter Verschleiß)
  • Verstärkte Beanspruchung der Wirbelgelenke durch ein (geringgradiges) Wirbelgleiten (Olisthesis) und/oder einer Bandscheibendegeneration
  • Fehlhaltungen durch skoliotische Verkrümmung der Wirbelsäule


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